Messdiener-Streik-Aktion am 19. und 20. Juni in möglichst vielen Kirchen in unserem Bistum!
Die Messdiener-Runde Bendorf St. Medard hat folgenden Aktionsvorschlag wegen der Sparpläne, die das Bistum für die Jugendarbeit hat:
In den Gottesdiensten am 19. und 20. Juni sollen die Plätze der Messdiener und Messdienerinnen leer bleiben. Bei der Begrüßung sagt dann der Pastor (oder einer der großen Messdiener) etwa folgendes:
„Sicher haben Sie mitbekommen, dass die Bistumsleitung Sparpläne vorgelegt hat. Es sind vor allem Einsparungen im sozialen Bereich, und hier vor allem bei den Kindergärten und in der Jugendarbeit vorgesehen.
Wie Sie sehen, sind die Plätze unserer Messdienerinnen und Messdiener leer.
Das ist ein Symbol dafür, dass in Zukunft die Plätze der Jugendlichen in unserer Kirche leer bleiben werden, oder dass die Jugend ihren Platz in der Kirche nicht mehr einnehmen wird, wenn das Bistum in der Jugendarbeit spart. Die Kirche braucht die Jugend um ihrer Zukunft willen – aber die Jugend braucht auch die Kirche, denn sie braucht Unterstützung, Orientierung und Möglichkeiten des Engagements im Glauben.
Zur Gabenbereitung werden die Messdiener wieder da sein – ein Zeichen dafür, dass wir die Hoffnung nicht aufgeben.“
Konkret könnte man es ja so machen: Die Messdiener sitzen in der Bank und gehen erst zur Gabenbereitung auf ihre Plätze - sie sollen ja nicht das Evangelium verpassen. Oder sie ziehen ihre Gewänder dann auch erst an und übernehmen wieder ihren Dienst am Altar.
Außerdem kann man an den Eingang der Kirche ein Transparent hängen, oder nach der Messe die Postkarten vom BDKJ verteilen…
Und: Es wäre gut, die Presse (Rheinzeitung, Trierischer Volksfreund, Paulinus) von der Aktion in Kenntnis zu setzen.
Man sollte die Sache auch im Pfarrbrief ankündigen.
Und natürlich muss man in der Messdiener-Runde und mit dem Pastor vorher drüber reden.
Macht mit! Es ist wichtig, dass wir ein Zeichen setzen!

