Aktionen gegen AIDS
Infos zu Aktionsbündnis gegen Aids
Der DV Trier ist dem Aktionsbündnis 2003 beigetreten, um dieses brisante Thema zu unterstützen, deutlich Stellung zu beziehen. Gemäß dem Beschluss der Vollversammlung des Aktionsbündnisses gegen Aids vom 23.10.2004 wurde die Kampagne um weitere zwei Jahre verlängert und bis Dezember 2007 befristet.
Was ist seitdem passiert:
- Über den BDKJ waren wir im Jahr 2004 Mitträger der Trierer Initiative gegen AIDS. Anja Peters, Martin Schmitz und Gerda Thielen haben in einer Arbeitsgruppe des BDKJ mitgearbeitet und dabei Material für die Arbeit mit Jugendgruppen erstellt, das als CD und auf der Homepage veröffentlicht wurde. Die DPSG DV Trier beteiligte sich an der Unterschriften- und der 4-EURO-Aktion auf Bistumsebene.
- Im Rahmen der Jahresaktion 2004/2005 Kira Rwanda - Liebe das Leben, bei der unter anderem die Aidsprävention eines der Hauptziele war, erstellte der AK InGe eine Multiplikatorenkiste mit Informationen, Spielen, Dekomaterial, Videos u.v.m. Diese Kiste ist weiterhin im Dibü ausleihbar. Darüber hinaus wurden zu dem Thema zwei Veranstaltungen von AK InGe mit vorbereitet und unterstützt: Der Neujahrsempfang der Wölflingsstufe und der Bezirkstag der Wölflingsstufe im Bezirk Schaumberg-Blies.
- Solidarität handmade: Auf Schongse entstand die größte gehäkelte Aidsschleife des Bistums, an der sogar während der Tage in Trier im Rahmen des Weltjugendtages weitergehäkelt wurde!
- Präsentation des Themas HIV/AIDS während der Tage in Trier im Rahmen des Weltjugendtages.
- Stufentag der Rover gemeinsam mit bolivianischen Gästen während der Begegnungsreise im Juni 2006
- Leben ist ein Menschenrecht! Im Juni/Juli jeden Jahres ruft das Aktionsbündnis gegen AIDS zur bundesweiten Nacht der Solidarität auf! Bei dieser Aktion geht es darum, in einer Nacht überall in Deutschland, sich mit den an Aids erkrankten Menschen solidarisch zu zeigen.
Die Diözesanleitung und der entwicklungspolitische Arbeitskreis sind der Meinung, dass diese wichtige Arbeit unterstützt werden muss. Der Kampf gegen HIV/Aids braucht eine weltweite Solidarität sowie interessierte und aktive PfadfinderInnen. Jeder einzelne ist ein unerlässlicher Teil bei der Bekämpfung der Pandemie, die so viel Armut und Leid in die Welt bringt.
Weitere Infos beim AK InGe oder unter www.aids-kampagne.de .
Wortlaut des Appells den der DV durch die Mitgliedschaft unterstützt:
Wir finden uns nicht damit ab, dass
- das elementare Menschenrecht auf Leben und Gesundheit verweigert wird und zu einer Frage von Armut und Reichtum geworden ist.
- Millionen von Menschen, die an HIV/AIDS erkrankt sind, sterben, und dass täglich Tausende Neuinfizierte hinzukommen.
- die finanziellen Mittel fehlen, um die nötigen Maßnahmen zur Vorbeugung und Behandlung der Krankheit ergreifen zu können.
Wir fordern von der Bundesregierung, dass
- sie sich angemessen an der Bereitstellung von zusätzlichen Finanzmitteln für wirksame Präventionsprogramme und die menschenwürdige Versorgung der Betroffenen beteiligt. Weltweit ist eine Erhöhung von ca. 2 auf 10 Milliarden Euro pro Jahr erforderlich. Der deutsche Beitrag dazu sollte 350 Millionen Euro jährlich nicht unterschreiten.
- sie sich international für den Zugang zu lebensnotwendigen, unentbehrlichen Medikamenten für Menschen in den ärmeren Ländern einsetzt.
- sie sich entschieden für einen Schuldenerlass einsetzt, um auch in den betroffenen Ländern Mittel zur Aids-Bekämpfung freizusetzen.
Wir fordern von der pharmazeutischen Industrie, dass
- lebensnotwendige, unentbehrliche Medikamente für die Behandlung von HIV-Infizierten in wirtschaftlich ärmeren Ländern zum Produktionskostenpreis abgegeben werden.
- die ärmeren Länder nicht an der Ausübung von Zwangslizenzen und Parallelimporten gehindert werden.