Die Aktion Friedenslicht
Das Friedenslicht aus Betlehem
Auszug von www.friedenslicht.de
Seit mehr als 15 Jahren bringen Pfadfinderinnen und Pfadfinder zu Weihnachten das Friedenslicht aus Betlehem in unsere Gemeinden. Das Licht, das vom ORF in Betlehem entzündet und in Wien an Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Europa und darüber hinaus weitergereicht wird, ist längst zu einem besonderen Symbol in der Weihnachtszeit geworden.
Am dritten Advent wird das Licht mit dem Zug in rund 30 Städte in ganz Deutschland gebracht. In zentralen Aussendungsfeiern wird es weitergereicht an Gruppen und Gemeinden.
An Weihnachten wird das Licht in vielen Häusern und Kirchen brennen. Pfadfinderinnen und Pfadfinder tragen es in die Familien, in Kirchengemeinden, Krankenhäuser und Schulen, in Verbände, öffentliche Einrichtungen und zu Menschen, die im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens und am Rande stehen.
Geschenk des Friedens
Das Licht brennt als ein Symbol des Friedens - eines Friedens, den wir Menschen nicht schaffen können. So sehr wir uns für Gerechtigkeit und Toleranz einsetzen, um Bedingungen des Friedens zu schaffen, so sehr brauchen wir immer wieder die Kraft, die aus dem Glauben kommt, die Hoffnung, die Gott schenkt - und den Frieden, den Jesus uns verheissen hat.
Wir leben in einem Land, das seit mehr als 60 Jahren im Frieden lebt. Doch an vielen Orten der Welt herrscht immer noch Krieg und Gewalt. Nehmen wir den Frieden noch als Geschenk wahr? Das Licht ist für uns eine Gabe, die zur Aufgabe wird. Reich beschenkt geben wir das Licht freudig weiter, um selber zu Botinnen und Boten des Friedens zu werden.
Als ein solches Zeichen wurde das Friedenslicht aus Betlehem beim XX. Weltjugendtag in Köln Papst Benedikt XVI. überreicht. Seine Worte sind auch uns Ansporn:
"Glaube ist nicht eine Sache für Sonntags. Er muss im Alltag gelebt werden. Nur so wird Frieden."