Über die DPSG und die Arbeit in der Diözesanebene

In der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene gemeinsam auf dem Weg. In Gruppen von Gleichaltrigen erleben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene Gemeinschaft und übernehmen schrittweise Verantwortung für sich und die Gruppe. Dabei wird jedes Mitglied in seinen Wünschen und Hoffnungen ernstgenommen.

Für sich und andere einstehen zu können, muss erst einmal probiert werden. Erwachsene Leiterinnen und Leiter unterstützen diesen Prozess. Sie ermuntern die Mitglieder ihrer Gruppen, gemeinsam das Programm der Gruppe zu gestalten und darauf zu achten, dass es für jeden zu einer Bereicherung seiner Persönlichkeit wird. Sie begleiten die Kinder und Jugendlichen bei ihren Unternehmungen und sehen ihre Aufgabe vor allem darin, junge Leute in ihrer Entwicklung zu stärken und ihre individuellen Begabungen zu fördern. Auf diese Weise setzen sich die erwachsenen Leitungskräfte des Verbandes als Partner und Anwalt von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen für deren Anliegen und Interessen ein.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder schließen sich in altersgemäßer Form zusammen. Kinder von 8 bis 11 Jahren heißen Wölflinge, von 10 bis 13 Jahren Jungpfadfinder. Jugendliche werden mit 13 Jahren Pfadfinder, und mit 16 Jahren Rover.

Kinder und Jugendliche unterschiedlichen Alters haben auch ganz unterschiedliche Wünsche, Vorstellungen und und Probleme. Aus diesem Grund setzt die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg in den Altersstufen jeweils andere Schwerpunkte. Während die Wölflinge spielerisch die Welt entdecken, steht bei den Jungpfadfindern das Abenteuer im Mittelpunkt. Pfadfinder beginnen, ihren eigenen Lebensstil zu finden, und Rover schließlich stehen bereits an der Schwelle zum Erwachsenwerden.

Diese Aufforderung des Gründers der Pfadfinderbewegung, Lord Robert Baden Powell, ist immer noch ein Leitwort für die Mitglieder der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg. Dabei fängt das Engagement für eine bessere Welt bereits zu Hause und im kleinen an. Ob es um die Integration von geistig und körperlich Behinderten geht, den Schutz der Umwelt oder ein besseres Zusammenleben von Deutschen und Ausländern: Pfadfinder sehen sich in der Verantwortung, Hilfe und Solidarität in ihrer nächsten Umgebung zu leisten.

Völkerverständigung, interkulturelles Leben und der Einsatz für Weltoffenheit und Toleranz können die Pfadfinderinnen und Pfadfinder schon in der Wölflingsmeute üben: In den Gruppen der DPSG zeigen deutsche und ausländische Kinder und Jugendliche, wie ein friedliches Zusammenleben aussehen kann. Dabei lernen sie Unterschiede und Gemeinsamkeiten ihrer Kulturen entdecken und erfahren das Fremde oder Unbekannte als Bereicherung.

Auch die Intergration von Menschen mit Behinderung hat in der DPSG eine lange Tradition: Bereits Anfang der 50er Jahre bauten die Rover im Westerwald eine Begegnungsstätte für behinderte und nicht behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene - das heutige Bundeszentrum der DPSG in Westernohe. In vielen Gruppen sind behinderte und nicht behinderte Kinder und Jugendliche gleichberechtigte Mitglieder.

Als Teil einer weltweiten Bewegung setzt sich die DPSG seit jeher für Frieden, wechselseitiges Verständnis und solidarisches Handeln in den Beziehungen zwischen den Völkern ein. Die Zusammenarbeit mit Partnerverbänden vor Ort steht dabei im Mittelpunkt pfadfinderischer Aktivitäten. Unter der Devise "Entwicklung durch Partnerschaft" unterstützt die DPSG Gemeinschaftswesen in Bolivien, Benin, Burkina Faso, Rwanda und Togo.


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