Friedenslicht

Friedenslicht in Thüringen angekommen - WELT

Ein Zeichen für Verbundenheit und Hoffnung geht um die Welt

Von Betlehem bringen Pfadfinder das Friedenslicht ins Bistum Trier

Trier/Saarbrücken/Koblenz – Ein Zeichen der Verbundenheit und der Hoffnung setzt das „Friedenslicht“ seit 1986: Jedes Jahr in der Adventszeit wird das Licht in der Geburtskirche Jesu in Betlehem entzündet und von Pfadfinderinnen und Pfadfindern in aller Welt verteilt. Das Friedenslicht überwindet auf seiner tausende Kilometer langen Reise von Bethlehem viele Mauern und Grenzen und verbindet Menschen unterschiedlicher Nationalitäten und Religionen miteinander. Es steht 2020 unter dem Motto „Frieden überwindet Grenzen“. Besonders in diesem Jahr habe die weltweite Pandemie gezeigt, wie zerbrechlich das gesellschaftliche Zusammenleben sei. Grenzen mussten gar geschlossen werden, persönliche Freiheiten eingeschränkt werden, so die Initiatoren der Aktion. Gerade in diesen Zeiten sehnten sich viele Menschen nach einem Hoffnungszeichen. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder werden das Friedenslicht coronakonform weitergeben und versuchen, es möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.

Im Trierer Dom kommt das Friedenslicht am dritten Adventssonntag, 13. Dezember, um 18 Uhr an. Bischof Stephan Ackermann wird es während einer Vesper von Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus dem ganzen Bistum entgegen nehmen. Dabei können alle Gottesdienstbesucherinnen und -besucher mitgebrachte Kerzen an dem Licht entzünden und nach Hause transportieren.

Darüber hinaus gibt es viele weitere Angebote im ganzen Bistum, über „to go“-Mitnahme bis hin zu Lieferdiensten:

Sonntag, 13. Dezember, 15 Uhr Andacht im „X-Ground“, Kirche der Jugend in Koblenz. Zwischen 14 und 16 Uhr besteht die Möglichkeit zum Abholen des Lichtes bei stillem Gebet.

Sonntag, 13. Dezember, 17 Uhr Telefongottesdienst von der Marienburg; Einwahl unter Tel.: 0619-67819736. Anschließend kann das Friedenslicht von der Marienburg abgeholt werden.

Sonntag, 13. Dezember, 17 Uhr Freilicht-Gottesdienst auf dem Platz vor der Jugendkirche „Crossport to heaven“ auf dem Flughafen Hahn.

Sonntag, 13. Dezember, 18.15 Uhr bis 19.15 Uhr Friedenslicht „to go“ auf dem Schlossplatz in Saarbrücken.

Montag, 14. Dezember, 19 Uhr Gottesdienst in der Pfarrkirche in Kröv mit dem Jugendchor B 53.

Ab Montag, 14. Dezember, Friedenslicht „to go“ im Diözesanbüro der DPSG, Weberbach 70 in Trier.

Dienstag, 15. Dezember, 19 Uhr Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Christophorus in Ravengiersburg.

Freitag, 18. Dezember, 18 Uhr Abendlob in der Pfarrkirche St. Anna in Morbach.

Freitag, 18. Dezember, 19 Uhr Lichtergottesdienst in der Lichtenborner Kirche.

Samstag, 19. Dezember, 10 bis 18 Uhr ökumenischer „begehbarer Gottesdienst“ in St. Markus Wittlich mit Stationen zum Friedenslicht. Außerdem gibt es einen Bringservice (Anmeldung unter der E-Mail: friedenslicht@dpsg-wittlich.de oder Tel.: 0176-24955704) und einen Online-Impuls zum Friedenslicht auf www.pfarreiengemeinschaft-wittlich.de.

Samstag, 19. Dezember, 10 Uhr Gottesdienst in Hl. Dreifaltigkeit in Saarlouis-Fraulautern.

Samstag, 19. Dezember, 17 Uhr Freilicht-Gottesdienst in Sohren auf dem Käferplatz.

Sonntag, 20. Dezember,  9.30 Uhr, Gottesdienst in Maria-Himmelfahrt in Saarlouis-Roden.

Sonntag, 20. Dezember, 10.30 Uhr Gottesdienst in St. Marien in Neunkirchen; im Anschluss auch auf dem Werner-Scherer-Platz.

Sonntag, 20. Dezember, 11 Uhr Gottesdienst in St. Johann in Saarlouis-Steinrausch.

In vielen Kirchen und Kapellen brennt das Friedenslicht ab dem dritten oder vierten Advent. Auch hier können mitgebrachte Kerzen entzündet werden. Das Licht steht beispielsweise in den Kirchen im Alftal, in der Pfarrkirche St. Markus in Wittlich, in der Pfarrkirche Buchholz bei Manderscheid, in den Kirchen der Pfarreiengemeinschaft Blankenrath, in der Jugendkiche der Marienburg, im „X-Ground“ (Kirche der Jugend in Koblenz) und der City-Kirche in Koblenz.

Weitere Aussendungen des Friedenslichtes sowie Informationen zu den Veranstaltungen und Anmeldungen sind über die Pfarreien vor Ort zu erfragen. Informationen zu der Aktion Friedenslicht des Österreichischen Rundfunks ORF gibt es unter: www.friedenslicht.de.

(aw)